Schon zum zweiten Mal sind im April diesen Jahres Auszubildende des Metallhandwerks zusammen mit ihren Betreuern für ein paar Tage nach Harburg gekommen, um auf MISSISSIPPI ihre erworbenen Fachkenntnisse praxisnah anzuwenden.

22 junge Männer und drei Betreuer waren angekündigt, gekommen sind 15 Azubis und 3 Lehrer. Montagmorgen um 8 Uhr sollten sie ankommen, schon um 7 Uhr standen sie vor der Tür. Nachts um 1 Uhr waren sie in Rüsselsheim gestartet, sind die Nacht durchgefahren und rechtzeitig zum Frühstück erschienen. Zunächst wurden Schlafplätze auf MISSISSIPPI und auf AMPHITRITE wahrgenommen, bis sich dann alle zur Besprechung und zur Aufgabenverteilung in der Messe getroffen haben.

Wir, die Verantwortlichen des schwimmenden Vereinshauses, haben sich wieder einige Aufgaben überlegt, die die jungen Männer in der Woche erledigen sollten. So galt es z.B. die im letzten Jahr begonnene Verkleidung eines Schutzdaches über unseren Containern zu komplettieren, die Gitterbox für Altmetall zu streichen und an der Verkleidung und Isolierung des Vereinshauses weiter zu arbeiten. Dass Nebenbei auch noch eine zentnerschwere Metallplatte gegen ein andere ausgetauscht werden musste, damit ein neuer Schweißtisch in der Werkstatt Platz finden konnte, sollte nicht unerwähnt bleiben. Kaum aufgebaut, konnte dort auch schon mit dem Bau zweier Metalltreppen begonnen werden, die, an die Schrägungen der Rampe gelehnt, das Ersteigen der Flächen dahinter erleichtern würden. Dass dabei keine vorgefertigten Elemente verwendet werden konnten, machte die Arbeit spannend. Und dass die Seitenteile unterschiedlich lang sein mussten, wobei dennoch alles in der Waage bleiben musste, war ebenfalls eine ungewohnte Herausforderung. Aber um es kurz zu machen: Sie haben es absolut topp erledigt.

Dass quasi nebenbei auch noch die Kombüse und deren Schränke (unter der strengen Aufsicht einer Krankenschwester) aufgeräumt und gereinigt wurden, war einfach ebenso grandios wie unerwartet!

Freitagmorgen ging es nach dem Frühstück wieder nach Hause. Zwischendurch gab es für die Jungs einen freien Nachmittag, den die meisten von ihnen mit einem Besuch des Doms verbunden haben. Und Abends, ja, da war das "Fährhaus" ein beliebter Treffpunkt.

Nicht ausgeschlossen ist, dass die Truppe auch im nächsten Jahr wieder nach Hamburg kommen wird. Wir würden es uns wünschen und suchen schon wieder geeignete Aufgaben, die wir den Jungs "auf's Auge drücken" können.

Allen Beteiligten gilt unser Dank. Den Azubis, den Betreuern, aber auch den CLIPPERanern, die gekocht, organisiert und besorgt haben!